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 Schwellen ohne Wirkung

SPD-Grüne-Forderung nach Bauplätzen endlich umsetzen

Nur halb so hoch wie in der Nordstraße sind die Schwellen, die auf dem Schulweg für Sicherheit sorgen sollen, stellten die Mitglieder von SPD und Grünen fest.
Die Erhöhung der Sicherheit besonders für die Fußgänger und Radfahrer war das Ziel des Antrags von SPD und Grünen. Für Bereich der Matschenstraße und der Jahnstraße sind die Kreuzung mit der Rosenstraße einschließlich Ausfahrt von Schule und Sportanlagen sowie die Einmündung der Straße Am Sportzentrum die Bereiche, deren Gefahrenpotential es zu entschärfen galt. Die Forderung nach einer Aufpflasterung bzw. Schwellen, wie sie zum Beispiel in der Nordstraße für eine deutliche Geschwindigkeitsreduzierung sorgen, wurde von der Mehrheitsgruppe abgelehnt. Zur Ausführung kam letztlich die von CDU/FDP und UWG aus Kostengründen vorgeschlagene Sparversion von zwei Kunststoffschwellen für die insgesamt sieben neuralgischen Punkte. Die Umsetzung vor Ort verursacht jetzt bei vielen Verkehrsteilnehmern Kopfschütteln und Verwunderung. Beim Überqueren sind die installierten Schwellen für Autofahrer kaum merkbar, und somit fehlt der gewünschte Effekt einer Geschwindigkeitssenkung. Diese Lösung, so waren sich die Ratsmitglieder von SPD und Grünen einig, ist völlig unzureichend und gehört nachgebessert.
Bei einem Ortstermin überzeugten sich die Ratsmitglieder ein weiteres Mal von der dringenden Notwendigkeit des Ausbaus der Straße „Am Sportzentrum“, der jedoch auch gegen den Willen der Anlieger vom Bürgermeister und der ihn unterstützenden Mehrheitsfraktion. Betroffen von der Verweigerung des Straßenausbaus ist auch der Verbindungsweg zum Kulinger, den täglich viele Schulkinder – aber auch weitere Fußgänger und Radfahrer - passieren müssen und der nach Regenfällen zur Schlammstrecke wird. Auch hierzu haben SPD und Grüne bereits vor Monaten einen Antrag zur Veranlassung des Ausbaus gestellt, der jedoch von der Ratsmehrheit abgelehnt wurde.
Nachdem fast alle Baugrundstücke in dem Baugebiet veräußert sind, wird es außerdem Zeit, dass der Bürgermeister endlich die von Sozialdemokraten und Grünen bereits in 2017 geforderte Bereitstellung von Wohnbauflächen vorantreibt, stellten die Mitglieder von SPD und Grünen fest.

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