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 Karl-Heinz Budke wieder Vorsitzender der SPD im Artland

Wiederwahl nach fünf Jahren – Bezirksgeschäftsführer als Gastredner

Die Delegiertenversammlung des Samtgemeindeverbands Artland hat Karl-Heinz Budke mit großer Mehrheit zum Vorsitzenden gewählt. Neben der Nachwahl des Vorsitzenden hat Gastredner Olaf Abdinghoff-Feldkämper von der Bezirksgeschäftsführung anregend zur Thematik des Abends „Was machen die da oben?“- über die aktuelle Situation der SPD referiert. In der stimmungsvollen Umgebung der Halle des Neustädter Schützenbundes klang der Abend gemütlich bei zahlreichen politischen Gesprächen aus.
Karl-Heinz Budke, der bereits von 2002 bis 2013 die Position des Vorsitzenden innehatte, stellte sich und sein Programm zunächst den versammelten Delegierten vor. Er möchte an den Erfolgen aus der Vergangenheit anknüpfen und auch für zukünftige Themen Ansprechpartner und Unterstützer sein. Die Nachwahl war erforderlich geworden, da sein Vorgänger vor einigen Wochen aus persönlichen Gründen seinen Rücktritt erklärt hatte. „Daher gelte diese Nachwahl zunächst bis zur nächsten ordentlichen Vorstandswahl“, erläuterte Abdinghoff-Feldkämper. „Er werde jedoch auch dort für das Amt des Vorsitzenden zur Verfügung stehen, so er denn gewählt würde“, stellte Budke klar. Die zahlreichen Delegierten aus den vier Mitgliedsortsvereinen wählten Karl-Heinz Budke schließlich mit eindeutiger Mehrheit zu ihrem Vorsitzenden.
Olaf Abdinghoff-Feldkämper referierte zum Erneuerungsprozess der SPD. Bewusst provokativ stellte er seinen Vortrag unter die Frage „Was machen die da oben?“ Kompetent erläuterte er die geplanten Abläufe und den angelaufenen Prozess. Bedeutsam erscheine ihm die mehrphasige Einbindung der Parteibasis und der gesetzte Beschlusstermin im Jahr 2019. Bis dahin sollten störende Maßnahmen und Aktivitäten in den oberen Ebenen der Partei möglichst vermieden werden. Er sehe allerdings, dass in einzelnen Punkten und Entscheidungen der Führungsebene Fehleinschätzungen der Wirkung und der Mehrheitsmeinung außerordentlich groß waren. Das müsse besser werden, so seine Forderung. Die folgende Diskussion mit weiteren auch kritischen Fragen aus der Versammlung zeigte, wie sehr Abdinghoff-Feldkämper mit seinen Thesen den Nerv in dieser Thematik getroffen habe und dass die Parteibasis mit einigen getroffenen Entscheidungen im Willy-Brandt-Haus nicht einverstanden sind. Sein Fazit, alle Ebenen müssten aktiv werden. Auch die Meinung der Basis müsse in Berlin gehört werden, seine Aufforderung zum Handeln.

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